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Gericht/Institution:Oberverwaltungsgericht für das Land Schleswig-Holstein
Erscheinungsdatum:02.08.2019
Entscheidungsdatum:01.08.2019
Aktenzeichen:5 MB 10/19
Quelle:juris Logo

Anwohnerbeschwerde gegen Konzerte am Eckernförder Südstrand erfolglos

 

Das OVG Schleswig hat entschieden, dass die Stadt Eckernförde bei der Planung des Open-Air-Konzerts am Eckernförder Südstrand die Anwohnerinteressen durch eine Reihe von Schallschutzauflagen ausreichend berücksichtigt hat.

Ein Anwohner verfolgte in einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren das Ziel, strengere Auflagen zur Reduzierung der Lärmwerte unter anderem für das am 03.08.2019 bevorstehende Open-Air-Konzert am Eckernförder Südstrand zu erreichen. Der Antragsteller meint, die Stadt Eckernförde sei verpflichtet, die Veranstalter zur Einhaltung von geringeren Lärmwerten zu verpflichten.

Das OVG Schleswig hat die Beschwerde zurückgewiesen.

Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts hat die Stadt Eckernförde den Anwohnerinteressen durch eine Reihe von Schallschutzauflagen, insbesondere durch die Festsetzung zulässiger Lärmwerte und die zeitliche Begrenzung des Konzerts bis 22.00 Uhr, ausreichend Rechnung getragen. Dabei hat das Oberlandesgericht unter Hinweis auf die sog. Freizeitlärm-Richtlinie betont, dass es sich bei den Open-Air-Konzerten am Südstrand um seltene, standortabhängige Veranstaltungen handele, bei denen die sonst einzuhaltenden Immissionsrichtwerte mitunter trotz aller verhältnismäßigen technischen und organisatorischen Lärmminderungsmaßnahmen nicht eingehalten werden könnten.

Der Beschluss ist unanfechtbar.

juris-Redaktion
Quelle: Pressemitteilung des OVG Schleswig v. 02.08.2019



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