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Gericht/Institution:BReg
Erscheinungsdatum:30.08.2019
Quelle:juris Logo

Ausbildungsreform: Mehr Kompetenzen für PTA

 

Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass die Ausbildung der pharmazeutisch-technischen Assistenten modernisiert wird.

Patienten erwarten in ihrer Apotheke eine gute Beratung und kompetente Information zu Arzneimitteln. Im Apothekenalltag haben diese Tätigkeiten gegenüber der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln deutlich an Bedeutung gewonnen. Bislang bildeten letztere den Schwerpunkt in der Ausbildung der pharmazeutisch-technischen Assistenten (kurz PTA). Dies soll sich nun ändern.

Das am 28.08.2019 im Kabinett beschlossene PTA-Reformgesetz passt die Ausbildung an diese geänderten Anforderungen an. Die PTA werden besser dafür ausgebildet, Kunden über Arzneimittel, Medizinprodukte und allgemeine Gesundheitsfragen – wie beispielsweise gesunde Ernährung – zu beraten. Dadurch können sie auch mehr Verantwortung in der Apotheke übernehmen. Die Ausbildung dauert weiterhin zweieinhalb Jahre und umfasst eine zweijährige schulische Ausbildung und eine anschließende halbjährige praktische Ausbildung in einer Apotheke. Zum Abschluss erfolgt eine staatliche Prüfung.

Das Gesundheitswesen braucht gut ausgebildete Fachkräfte, ob im Krankenhaus, in der Arztpraxis oder in der Apotheke. Daher prüft das Bundesgesundheitsministerium laufend, ob die gesetzlichen Grundlagen der verschiedenen Gesundheitsberufe den heutigen Anforderungen noch gerecht werden – und legt im Bedarfsfall einen entsprechenden Gesetzentwurf vor.

juris-Redaktion
Quelle: Newsletter Bundesregierung aktuell v. 30.08.2019



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