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Gericht/Institution:BGH
Erscheinungsdatum:30.06.2020
Quelle:juris Logo

Richterin am BGH Roggenbuck im Ruhestand

 

Richterin am BGH Roggenbuck wird mit Ablauf des 30.06.2020 in den Ruhestand treten. 

Frau Roggenbuck wurde am 21.02.1956 in Hannover geboren. Nach Abschluss ihrer juristischen Ausbildung trat sie im April 1981 in den höheren Justizdienst des Landes Niedersachsen ein. Nachdem sie in der Proberichterzeit bei dem LG Hildesheim, dem AG Rinteln und der Staatsanwaltschaft bei dem LG Bückeburg eingesetzt war, wurde sie im April 1984 bei dem LG Hildesheim zur Richterin am Landgericht ernannt. Von dort wurde sie von November 1990 bis September 1993 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den BGH abgeordnet. Mit ihrer Rückkehr in den Landesdienst wurde sie bei dem OLG Celle im September 1993 zur Richterin am Oberlandesgericht befördert. 

Am 05.11.2002 wurde Frau Roggenbuck zur Richterin am BGH ernannt und gehörte zunächst dem für Revisionen aus den Oberlandesgerichtsbezirken Frankfurt am Main, Jena, Koblenz und Köln zuständigen 2. Strafsenat an. Daneben waren ihr zunächst bis Ende des Jahres 2002 die Aufgaben des Ermittlungsrichters VI übertragen. Von Januar 2003 bis Ende 2004 war sie neben ihrer Zugehörigkeit zum 2. Strafsenat Mitglied des IXa-Zivilsenats (Hilfssenat), dem Rechtsbeschwerden und andere Rechtsbehelfe gegen Beschwerdeentscheidungen auf dem Gebiet des Zwangsvollstreckungsrechts zugewiesen waren. Zum 25.06.2010 wechselte Frau Roggenbuck zum 4. Strafsenat, dem neben allgemeinen Revisionen aus den Oberlandesgerichtsbezirken Hamm und Zweibrücken insbesondere die Revisionen in Verkehrsstrafsachen zugewiesen sind. In den Jahren 2008 bis 2016 war Frau Roggenbuck neben ihrer Tätigkeit in einem Strafsenat zudem Mitglied des Senats für Anwaltssachen, den sie im Großen Senat und im Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes vertrat.  

Während ihrer fast achtzehnjährigen Zugehörigkeit zum BGH hat Frau Roggenbuck die Rechtsprechung des 2. und des 4. Strafsenats sowie des Senats für Anwaltssachen maßgeblich geprägt. 

Quelle: Pressemitteilung des BGH Nr. 86/2020 v. 30.06.2020



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