- 20.04.2026
- juris – Die Monatszeitschrift (jM)
Zwischen „Rechen-Knecht“ und „Robo-Richter“ - Anforderungen, Potenzial und Grenzen für KI-Unterstützung der zivilrichterlichen Entscheidungsfindung
Der Beitrag wirbt für eine differenzierte Debatte über KI in der Ziviljustiz und wendet sich sowohl gegen Techniküberschätzung als auch gegen pauschale Ablehnung. Der Autor zeigt, dass große Sprachmodelle wegen mangelnder Nachvollziehbarkeit, Konfabulationen und begrenzter Reproduzierbarkeit für autonome richterliche Entscheidungen derzeit nicht geeignet seien. Zugleich hebt er hervor, dass spezialisierte, kontextgebundene und visuell nachvollziehbare Systeme erhebliche Entlastungs- und Unterstützungspotenziale eröffnen könnten. Gerade AI-based rule mapping könne rechtsstaatliche Anforderungen besser abbilden und sollte deshalb offen, kritisch und praxisnah erprobt werden.
Der vollständige Artikel ist enthalten in juris – Die Monatszeitschrift (jM).
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