• 21.07.2026
  • Kriminalistik

Strategien zur Bekämpfung der Schleusungskriminalität auf EU‑Ebene

Illegale oder ungeregelte Migration stellt nach wie vor eine der größten Herausforderungen der Europäischen Union wie auch der Bundesrepublik Deutschland dar. Mit den zu erbringenden enormen Integrationsleistungen und finanziellen Aufwänden werden sich die Gesellschaften und Staaten ihrer endlichen Belastbarkeit bewusst. Gleichzeitig sind staatlichen Reaktionen sehr enge rechtliche Grenzen gesetzt und wird ihr Handlungsspielraum damit erheblich eingeschränkt. Im Ergebnis stellt die aktuelle Migrationssituation in Teilen der Bevölkerung die Handlungsfähigkeit des Staates und damit seine Legitimität in Frage. Damit kommt der Verhinderung illegaler Einreisen sowie der Bekämpfung der Schleusungskriminalität eine sehr hohe gesellschaftspolitische Bedeutung zu. Dies kann jedoch nicht nur aufgrund des speziellen Charakters dieser Kriminalitätsform ausschließlich im Verbund der Staaten der Europäischen Union gelingen. In seiner im Masterstudiengang „Öffentliche Verwaltung – Polizeimanagement“ an der DHPol gefertigten Hausarbeit geht der Autor aktuellen Bekämpfungsansätzen der EU nach, stellt aktuelle Herausforderungen dar und zeigt zukünftige Entwicklungen sowie Perspektiven auf. Dabei wird deutlich, dass es sich hier vorrangig um ein auf politischer Ebene der EU zu lösendes Problemfeld handelt. (Redaktion: Joachim Faßbender)

„Europa ist nicht die Lösung für jedes Problem, aber kein Problem kann ohne Europa gelöst werden.“ (Angela Merkel)

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juris Polizeibehörden

Kommentierung der wichtigsten straf- und verwaltungsrechtlichen Vorschriften sowie aktueller Themen wie Internetkriminalität oder Terrorismus.
Kriminalistik
Quelle: Fundstelle:
  • Kriminalistik 2026, 442-447
Autoren:
  • Tobias Roos