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Amtliche Abkürzung:ApoG
Fassung vom:19.10.2012 Fassungen
Gültig ab:26.10.2012
Gültig bis:14.08.2020
Dokumenttyp:Gesetz
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 2121-2
Gesetz über das Apothekenwesen
Apothekengesetz
§ 11
(1) 1Erlaubnisinhaber und Personal von Apotheken dürfen mit Ärzten oder anderen Personen, die sich mit der Behandlung von Krankheiten befassen, keine Rechtsgeschäfte vornehmen oder Absprachen treffen, die eine bevorzugte Lieferung bestimmter Arzneimittel, die Zuführung von Patienten, die Zuweisung von Verschreibungen oder die Fertigung von Arzneimitteln ohne volle Angabe der Zusammensetzung zum Gegenstand haben. 2§ 140a des Fünften Buches Sozialgesetzbuch bleibt unberührt.
(2) Abweichend von Absatz 1 darf der Inhaber einer Erlaubnis zum Betrieb einer öffentlichen Apotheke auf Grund einer Absprache anwendungsfertige Zytostatikazubereitungen, die im Rahmen des üblichen Apothekenbetriebes hergestellt worden sind, unmittelbar an den anwendenden Arzt abgeben.
(3) 1Der Inhaber einer Erlaubnis zum Betrieb einer Krankenhausapotheke darf auf Anforderung des Inhabers einer Erlaubnis zum Betrieb einer öffentlichen Apotheke die im Rahmen seiner Apotheke hergestellten anwendungsfertigen Zytostatikazubereitungen an diese öffentliche Apotheke oder auf Anforderung des Inhabers einer Erlaubnis zum Betrieb einer anderen Krankenhausapotheke an diese Krankenhausapotheke abgeben. 2Dies gilt entsprechend für den Inhaber einer Erlaubnis zum Betrieb einer öffentlichen Apotheke für die Abgabe der in Satz 1 genannten Arzneimittel an eine Krankenhausapotheke oder an eine andere öffentliche Apotheke. 3Eines Vertrages nach § 14 Abs. 3 oder 4 bedarf es nicht.
(4) Im Falle einer bedrohlichen übertragbaren Krankheit, deren Ausbreitung eine sofortige und das übliche Maß erheblich überschreitende Bereitstellung von spezifischen Arzneimitteln erforderlich macht,
a)
findet Absatz 1 keine Anwendung auf Arzneimittel, die von den Gesundheitsbehörden des Bundes oder der Länder oder von diesen benannten Stellen nach § 47 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3c des Arzneimittelgesetzes bevorratet oder nach § 21 Absatz 2 Nummer 1c des Arzneimittelgesetzes hergestellt wurden,
b)
gilt Absatz 3 Satz 1 und 2 entsprechend für Zubereitungen aus von den Gesundheitsbehörden des Bundes oder der Länder oder von diesen benannten Stellen bevorrateten Wirkstoffen.

Fußnoten

§ 11 Abs. 1: Früher einziger Text, jetzt Abs. 1 gem. Art. 1 Nr. 1 Buchst. a G v. 21.8.2002 I 3352 mWv 28.8.2002
§ 11 Abs. 1 Satz 1 (früher einziger Text): Jetzt Abs. 1 Satz 1 gem. Art. 20 Nr. 9 G v. 14.11.2003 I 2190 mWv 1.1.2004
§ 11 Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 20 Nr. 9 G v. 14.11.2003 I 2190 mWv 1.1.2004
§ 11 Abs. 2 u. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 1 Buchst. b G v. 21.8.2002 I 3352 mWv 28.8.2002
§ 11 Abs. 3 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 1 G v. 15.6.2005 I 1642 mWv 21.6.2005
§ 11 Abs. 4: Eingef. durch Art. 2a Nr. 1 G v. 29.8.2005 I 2570 mWv 6.9.2005
§ 11 Abs. 4 Buchst. a: IdF d. Art. 3 Nr. 2 G v. 19.10.2012 I 2192 mWv 26.10.2012

Fassungen, Zitierungen und Änderungen

 Abkürzung Fundstelle
Zu § 11 ApoG gibt es sechs weitere Fassungen.
§ 11 ApoG wird von 46 Entscheidungen zitiert.
§ 11 ApoG wird von 38 Vorschriften des Bundes zitiert.
§ 11 ApoG wird von fünf landesrechtlichen Vorschriften zitiert.
§ 11 ApoG wird von 51 Zeitschriftenbeiträgen und Literaturnachweisen zitiert.
§ 11 ApoG wird von sieben Vorschriften des Bundes geändert.

Redaktionelle Hinweise

Diese Norm enthält nichtamtliche Satznummern.
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