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Amtliche Abkürzung:FamFG
Fassung vom:21.07.2012 Fassungen
Gültig ab:26.07.2012
Dokumenttyp:Gesetz
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 315-24
Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
 
§ 156 Hinwirken auf Einvernehmen
(1) 1Das Gericht soll in Kindschaftssachen, die die elterliche Sorge bei Trennung und Scheidung, den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, in jeder Lage des Verfahrens auf ein Einvernehmen der Beteiligten hinwirken, wenn dies dem Kindeswohl nicht widerspricht. 2Es weist auf Möglichkeiten der Beratung durch die Beratungsstellen und -dienste der Träger der Kinder- und Jugendhilfe insbesondere zur Entwicklung eines einvernehmlichen Konzepts für die Wahrnehmung der elterlichen Sorge und der elterlichen Verantwortung hin. 3Das Gericht kann anordnen, dass die Eltern einzeln oder gemeinsam an einem kostenfreien Informationsgespräch über Mediation oder über eine sonstige Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktbeilegung bei einer von dem Gericht benannten Person oder Stelle teilnehmen und eine Bestätigung hierüber vorlegen. 4Es kann ferner anordnen, dass die Eltern an einer Beratung nach Satz 2 teilnehmen. 5Die Anordnungen nach den Sätzen 3 und 4 sind nicht selbständig anfechtbar und nicht mit Zwangsmitteln durchsetzbar.
(2) 1Erzielen die Beteiligten Einvernehmen über den Umgang oder die Herausgabe des Kindes, ist die einvernehmliche Regelung als Vergleich aufzunehmen, wenn das Gericht diese billigt (gerichtlich gebilligter Vergleich). 2Das Gericht billigt die Umgangsregelung, wenn sie dem Kindeswohl nicht widerspricht.
(3) 1Kann in Kindschaftssachen, die den Aufenthalt des Kindes, das Umgangsrecht oder die Herausgabe des Kindes betreffen, eine einvernehmliche Regelung im Termin nach § 155 Abs. 2 nicht erreicht werden, hat das Gericht mit den Beteiligten und dem Jugendamt den Erlass einer einstweiligen Anordnung zu erörtern. 2Wird die Teilnahme an einer Beratung, an einem kostenfreien Informationsgespräch über Mediation oder einer sonstigen Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktbeilegung oder eine schriftliche Begutachtung angeordnet, soll das Gericht in Kindschaftssachen, die das Umgangsrecht betreffen, den Umgang durch einstweilige Anordnung regeln oder ausschließen. 3Das Gericht soll das Kind vor dem Erlass einer einstweiligen Anordnung persönlich anhören.

Fußnoten

§ 156 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 3 Nr. 10 Buchst. a DBuchst. aa G v. 21.7.2012 I 1577 mWv 26.7.2012
§ 156 Abs. 1 Satz 4: IdF d. Art. 3 Nr. 10 Buchst. a DBuchst. bb G v. 21.7.2012 I 1577 mWv 26.7.2012
§ 156 Abs. 1 Satz 5: IdF d. Art. 3 Nr. 10 Buchst. a DBuchst. cc G v. 21.7.2012 I 1577 mWv 26.7.2012
§ 156 Abs. 3 Satz 2: IdF d. Art. 3 Nr. 10 Buchst. b G v. 21.7.2012 I 1577 mWv 26.7.2012

Fassungen, Zitierungen und Änderungen

 Abkürzung Fundstelle
Zu § 156 FamFG gibt es eine weitere Fassung.
§ 156 FamFG wird von mehr als 51 Entscheidungen zitiert.
§ 156 FamFG wird von mehr als 51 Vorschriften des Bundes zitiert.
§ 156 FamFG wird von 51 Zeitschriftenbeiträgen und Literaturnachweisen zitiert.
§ 156 FamFG wird von 34 Kommentaren und Handbüchern zitiert.
§ 156 FamFG wird von einer Vorschrift des Bundes geändert.

Redaktionelle Hinweise

Diese Norm enthält nichtamtliche Satznummern.
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