Kostenfreie Inhalte

Verordnung über den Wert der Sachbezüge in der Sozialversicherung für das Kalenderjahr 1994 § 1 Freie Kost und Wohnung

Recherchieren Sie kostenfrei in wichtigen Gesetzen und Verordnungen des Bundes.

Wir stellen Ihnen hier die aktuell gültigen Fassungen zur Verfügung.

Historische oder zukünftige Fassungen finden Sie in unseren Festpreis-Angeboten.

Die Vorteile unserer professionell aufbereiteten Recherche-Angebote und den Mehrwert für Ihre tägliche Arbeit stellen wir Ihnen hier anschaulich vor.

So nutzen Sie die kostenfreie Recherche:

  • Geben Sie zur Suche die Abkürzung eines Gesetzes (z.B. StGB, BGB etc.), Begriffe aus dem Titel oder aus dem Gesetzestext in die Suchzeile ein. Sie können auch mit Fundstellen aus dem Bundesgesetzblatt oder mit der Nummer des Fundstellen-Nachweises A des Bundesgesetzblatts (FNA-Nr.) suchen.
  • Alternativ wählen Sie über den Reiter "Alphabetische Liste" eine Vorschrift gezielt aus.

Suche

Einzelnorm
Aktuelle GesamtausgabeGesamtausgabenVorherige Fassung
Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
Amtliche Abkürzung:SachBezV 1994
Fassung vom:10.12.1993 Fassungen
Gültig ab:01.01.1994
Dokumenttyp:Rechtsverordnung
Quelle:juris Logo
FNA:FNA 860-4-1-3
Verordnung über den Wert der Sachbezüge in der Sozialversicherung für das Kalenderjahr 1994
Sachbezugsverordnung 1994
§ 1 Freie Kost und Wohnung
(1) 1Der Wert der freien Kost und Wohnung einschließlich Heizung und Beleuchtung wird auf monatlich 610,- DM festgesetzt. 2Für die Berechnung des Wertes für kürzere Zeiträume als einen Monat sind für jeden Tag ein Dreißigstel des Wertes nach Satz 1 zugrunde zu legen. 3Für Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs und Auszubildende vermindert sich der Wert nach Satz 1 um 15 vom Hundert.
(2) Wird freie Kost und Wohnung teilweise zur Verfügung gestellt, so sind anzusetzen:
für die Wohnung34 vom Hundert,
für Heizung10 vom Hundert,
für Beleuchtung2 vom Hundert,
für Frühstück12 vom Hundert,
für Mittagessen21 vom Hundert,
für Abendessen21 vom Hundert
des Wertes nach Absatz 1.
(3) Ist mehreren Beschäftigten ein Wohnraum zur Verfügung gestellt, so vermindert sich der für Wohnung, Heizung und Beleuchtung nach Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 1 ergebende Wert
bei Belegung mit zwei Beschäftigtenum 40 vom Hundert,
bei Belegung mit drei Beschäftigtenum 50 vom Hundert,
bei Belegung mit mehr als drei Beschäftigtenum 60 vom Hundert.
(4) 1Wird freie Kost und Wohnung nicht nur dem Beschäftigten, sondern auch seinen nicht bei demselben Arbeitgeber beschäftigten Familienangehörigen zur Verfügung gestellt, so erhöhen sich die nach den Absätzen 1 bis 3 anzusetzenden Werte
für den Ehegattenum 80 vom Hundert,
für jedes Kind bis zum 6. Lebensjahrum 30 vom Hundert
und 
für jedes Kind über 6 Jahreum 40 vom Hundert.

Bei der Berechnung des Wertes für Kinder bleibt das Lebensalter des Kindes im ersten Lohnzahlungszeitraum des Kalenderjahrs maßgebend. 2Sind beide Ehegatten bei demselben Arbeitgeber beschäftigt, so sind die Erhöhungswerte nach den Sätzen 1 und 2 für Kost und Wohnung der Kinder beiden Ehegatten je zur Hälfte zuzurechnen.
(5) 1Wird als Sachbezug ausschließlich freie Wohnung zur Verfügung gestellt, so ist für die Bewertung der Wohnung der ortsübliche Mietpreis unter Berücksichtigung der sich aus der Lage der Wohnung zum Betrieb ergebenden Beeinträchtigungen und für Heizung der übliche Endpreis am Abgabeort anzusetzen. 2Satz 1 gilt auch, wenn dem Beschäftigten neben freier Wohnung lediglich ein freies oder verbilligtes Mittagessen im Betrieb (Kantinenessen) gewährt wird. 3Ist im Einzelfall die Feststellung des ortsüblichen Mietpreises mit außergewöhnlichen Schwierigkeiten verbunden, so ist die Wohnung mit 2,50 DM pro Quadratmeter monatlich, bei einfacher Ausstattung (ohne Zentralheizung, fließendes Wasser oder Toilette) mit 1,50 DM pro Quadratmeter monatlich, mindestens jedoch mit 34 vom Hundert des Wertes nach Absatz 1, zu bewerten. 4Für Beleuchtung sind 2 vom Hundert des Wertes nach Absatz 1 anzusetzen.
(6) 1Bei kürzeren Zeiträumen als einem Monat ist zunächst der Wert des jeweiligen Sachbezugs für einen Tag zu ermitteln; dabei sind die Prozentsätze der Absätze 2 bis 4 auf den Tageswert nach Absatz 1 anzuwenden. 2Die Berechnungen werden jeweils auf 2 Dezimalstellen durchgeführt. 3Die nach den Absätzen 1 bis 5 anzusetzenden Werte sind nach dem letzten Berechnungsschritt auf volle 10 Deutsche Pfennige aufzurunden. 4Bei Mahlzeiten nach § 40 Abs. 2 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes ist der Tageswert auf volle 10 Deutsche Pfennige aufzurunden.

Fußnoten

§ 1 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 2 V v. 10.12.1993 I 2171 mWv 1.1.1994
§ 1 Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 2 Buchst. b V v. 18.12.1992 I 2353 mWv 1.1.1993
§ 1 Abs. 5 Satz 1: IdF d. Art. 2 Nr. 2 Buchst. b V v. 12.12.1991 I 2210 mWv 1.1.1992
§ 1 Abs. 6: IdF d. Art. 2 Nr. 2 Buchst. b V v. 12.12.1989 I 2177 mWv 1.1.1990

Fassungen, Zitierungen und Änderungen

 Abkürzung Fundstelle
Zu § 1 SachBezV 1978 gibt es 16 weitere Fassungen.
§ 1 SachBezV 1978 wird von drei Entscheidungen zitiert.
§ 1 SachBezV 1978 wird von 37 Vorschriften des Bundes zitiert.
§ 1 SachBezV 1978 wird von einem Zeitschriftenbeitrag oder Literaturnachweis zitiert.
§ 1 SachBezV 1978 wird von zwölf Vorschriften des Bundes geändert.

Redaktionelle Hinweise

Diese Norm enthält nichtamtliche Satznummern.
Als Kunde können Sie weitere Informationen direkt aufrufen. Eine Auswahl von Produkten finden Sie hier.

Blättern zur vorhergehenden Norm Blättern im Gesetz Blättern zur nachfolgenden Norm
juris PartnerModule
Auf einen Klick.
Alle juris PartnerModule auf einen Klick!

Alle juris PartnerModule jetzt gratis testen!

Hier gehts zur Übersicht!

Cookies erleichtern uns die Bereitstellung und Verbesserung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Der Nutzung können Sie in unserer Datenschutzrichtlinie widersprechen.

Einverstanden
X